Über Drunvalo

Über Drunvalo

"Grüße aus meinem Herzen,
Was Du hier lesen wirst, ist eine Reise meines Lebens durch diese Realität..., wie ich etwas über Gott gelernt habe, und über die Beziehung , die jeder von uns mit allem Leben überall hat.
Ich sehe Gott in den Augen jedes Wesens, und ich weiß, dass Gott in Dir ist.
In deinem tiefsten Sein weißt du bereits alles, was ich mit dir teilen will. Wenn du es das erste Mal liest, wird es Dir vielleicht als etwas erscheinen , was du noch nie zuvor gehört hast, aber es ist nichts Neues. Das alles ist uraltes Wissen.
Du wirst dich an Dinge erinnern können, die sehr tief in dir verborgen sind und ich hoffe, das diese Web - Seiten dich daran erinnern werden, so das Du wieder weißt, WER du bist und WARUM du hierher gekommen bist, und UM WAS es beim Leben auf diesem Planeten geht.
Ich bete dafür, das dies ein Segen für dein Leben bedeutet und in dir etwas Neues erwecken wird, über etwas, das sehr, sehr alt ist.
Ich danke dir, das du diese Reise mit mir teilst...
I love you very much".
Drunvalo Melchizedek
* Die Anfänge: Berkeley
So manch einer mag die Möglichkeit einer Kommunikation mit Wesen auf anderen Dimensionen nicht akzeptieren, aber genau das geschah in meinem Leben. Ich hatte nicht darum gebeten, es passierte einfach. Wie sich herausstellen sollte, kommunizierte ich über eine Reihe von Jahren fast täglich auf interdimensionaler Ebene mit dem bereits erwähnten Thot. Nun, wo ich allmählich mehr begreife, kann ich sagen, dass meine Beziehung zu Thot in Wirklichkeit schon in meiner Collegezeit in Berkeley begann.
Ich studierte im Hauptfach Physik und im Nebenfach Mathematik und stand kurz vor dem Diplom. Ein viertel Jahr später sollte ich meinen Abschluss machen. Da entschied ich für mich, dass ich den Abschluss nicht wollte, denn mir war an den Physikern etwas aufgefallen, das mich gründlich davon abbrachte, mich eingehender mit einer Wissenschaft abzugeben, die meiner Überzeugung nach gar keine war. Das ändert sich mittlerweile. Allein hierüber könnte ich ein Buch schreiben, aber das Warum hängt mit genau dem zusammen, was ich bereits über die Ärchäologen sagte. Physiker sehen, ganz genau wie die Archäologen, schnell woanders hin, wenn die Wahrheit, die sie erblicken, für sie zu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bedeutet. Vielleicht ist es letzten Endes so, dass das der Natur des Menschen entspricht. Also schaltete ich auf die andere Seite meines Gehirns um und begann ein Hauptstudium in Bildender Kunst. Meine Studienberater erklärten mich für übergeschnappt. »Sie wollen einfach mir nichts, dir nichts ein Physikerdiplom sausen lassen?« fragten sie mich entgeistert. Aber ich brauchte es nicht und wollte es nicht. Um meinen neuen Abschluss zu erreichen, musste ich noch einmal zwei Jahre lang im Hauptfach Bildende Kunst und Kunstgeschichte studieren.
Dieser Fachwechsel ergibt im nachhinein einen Sinn, denn wenn man die antiken Schriften studiert, kann man feststellen, dass man damals Kunst, Wissenschaft und Religion als miteinander verwoben und verbunden sah. Die Programmierung, der ich mich also unterzog, passte zu dem, womit ich mich mittlerweile befasse.
Als Aussteiger in Kanada
1970 legte ich mein Examen ab. Nachdem wir Vietnam hinter uns hatten, und als ich mir so ansah, was sich damals in unserem Land abspielte, sagte ich schließlich: »Ich hab’ die Schnauze voll! Das war’s jetzt. Ich weiß nicht, wie lange ich noch lebe oder was noch passieren wird, jedenfalls lasse ich es mir von jetzt an nur noch gutgehen und tue, was ich schon immer tun wollte.« In mir reifte der Entschluss, alles hinter mir zu lassen und in den Bergen zu leben, wie ich das schon lange gewollt hatte. Ich verließ also die Vereinigten Staaten und ging nach Kanada, wobei ich damals noch nicht wusste, dass mir ein Jahr später tausende von Vietnamkriegsgegnern dorthin folgen würden. Ich heiratete eine Frau namens Renée, und wir beide ließen uns inmitten der Einöde nieder und fanden ein kleines Haus am Kootenay Lake. Wir waren weit weg von allem anderen. Von der nächstgelegenen Straße musste man fast sieben Kilometer zu Fuß zurücklegen, um zu meinem Haus zu gelangen; wir lebten also wirklich abgeschieden.
Ich begann mein Leben genau so zu führen, wie ich das immer gewollt hatte. Ich hatte schon immer herausfinden wollen, ob ich von nichts leben könnte, also probierte ich es aus. Anfangs war es etwas beängstigend, aber im Laufe der Zeit fiel es mir leichter, und bald wurde ich ein Meister in naturverbundener Lebensweise. Ich führte ein wunderbares und erfülltes Leben praktisch ohne Geld. Nach einer Weile wurde mir klar: »He, das ist ja viel einfacher als ein Job in der Stadt!« Ich musste nur etwa drei Stunden am Tag hart arbeiten, dann hatte ich den Rest des Tages frei. Ich konnte Musik machen und in der Gegend herumlaufen und es mir gutgehen lassen. Und genau das tat ich auch. Es machte Spaß. Ich machte wohl zehn Stunden am Tag Musik, mit vielen Freundinnen und Freunden aus der Umgebung, die uns von Meilen entfernt besuchten. Mittlerweile hatte unser Heim einen ziemlichen Ruf. Wir hatten einfach unseren Spaß. Dabei entdeckte ich etwas über mich selbst, das für mein jetziges Verständnis sehr wichtig geworden ist. Ausgehend hiervon – der »Rückkehr zu meinem inneren Kind«, wie ich es heute nenne – wurde mein inneres Kind befreit, und durch diese Freisetzung geschah etwas mit mir, das der Katalysator war, der mich in mein heutiges Leben führte.
Die beiden Engel und wohin sie mich führten
Während einer Zeit, die wir in Vancouver, Kanada, verbrachten, fassten wir den Entschluss, dass wir etwas über Meditation wissen wollten, also begannen wir bei einem hinduistischen Lehrer aus der Gegend Meditation zu erlernen. Meiner Frau und mir war es sehr ernst damit. Wir wollten wirklich herausfinden, was es mit Meditation auf sich hatte. Wir hatten uns weiße Seidenroben mit Kapuze geschneidert, um unseren Respekt zu bekunden. Eines Tages, nachdem wir vielleicht vier, fünf Monate lang Meditation praktiziert hatten, erschienen zwei hochaufgeschossene Engel, vielleicht drei Meter groß, bei uns im Zimmer! Sie waren zum Greifen nah – einer war grün und der andere purpurfarben. Wir konnten durch ihre durchsichtigen Körper hindurchblicken, aber dennoch waren sie definitiv da. Wir hatten weder erwartet, dass das geschehen würde, noch hatten wir darum gebeten. Wir befolgten einfach nur die Anweisungen, die unser hinduistischer Lehrer uns gab. Ich glaube auch nicht, dass er ganz verstand, was sich da abspielte, denn er überhäufte uns immer wieder mit Fragen. Von diesem Moment an war mein Leben nie wieder dasselbe. Nicht einmal entfernt.
Das erste, was die Engel sagten, war: »Wir sind du.« Ich hatte keine Ahnung, was sie meinen mochten. »Ihr seid ich?« fragte ich ungläubig zurück. Dann begannen sie, mir diverse Dinge über mich selbst und die Welt und die Natur des Bewusstseins zu vermitteln. Schließlich öffnete sich mein Herz ihnen ganz. Ich konnte immense Liebe spüren, die von ihnen kam und mein Leben völlig umkrempelte. Im Laufe vieler Jahre führten sie mich zu etwa siebzig verschiedenen Lehrerinnen und Lehrern. Es ging tatsächlich so weit, dass sie mir in der Meditation die Anschrift und Telefonnummer des Lehrers oder der Lehrerin mitteilten, wo ich vorstellig werden sollte. Sie sagten mir entweder, ich solle vorher anrufen, oder einfach bei ihm oder ihr zu Hause auftauchen. Das tat ich dann also – und es war immer die richtige Person! Daraufhin erhielt ich dann die Anweisung, für so und so lange bei der betreffenden Person zu bleiben. Mitunter konnte es auch vorkommen, dass die Engel inmitten einer bestimmten Unterweisung sagten: »Okay, das war’s. Und jetzt geh’.«
Ich weiß noch, wie sie mich zu Ram Dass schickten. Ich hing vielleicht drei Tage lang in seinem Haus herum und fragte mich, was zum Donnerwetter ich bloß dort machte; und dann ging ich an einem Tag auf ihn zu und berührte ihn an der Schulter, um ihm etwas zu sagen, und da erwischte es mich so sehr, dass ich fast hinschlug. »Das war’s«, bemerkten die Engel. Du kannst jetzt gehen.« Und ich gab zurück: »Okay.« Ram Dass und ich wurden Freunde, aber was auch immer ich von ihm zu lernen gehabt hatte, es war innerhalb dieser einen Sekunde erledigt.
Die Lehren von Neem Karoli Baba, Ram Dass’ Lehrer, haben große Wichtigkeit für mich. Er war der Überzeugung, dass die beste Form, Gott zu sehen, darin läge, ihn in jeder Gestalt zu erblicken. Ich habe auch schon mit dem Werk von Yogananda zu tun gehabt und weiß es zu schätzen, was für ein Wesen er war. Später werden wir noch auf Shri Yukteshwar und einen Ausschnitt seiner Arbeit eingehen. Ich habe mich intensiv mit fast allen großen Religionen befasst. Gegen die Sikhs habe ich mich gesträubt, da ich nicht ihre Überzeugung teile, dass militärische Vorbereitung notwendig ist, aber mit fast dem gesamten Rest habe ich mich befasst und ihn praktiziert: Islam, Judentum, Christentum, Taoismus, Sufismus, Hinduismus, Tibetanischer Buddhismus. Ich habe eingehend den Taoismus und Sufismus studiert – ich verbrachte elf Jahre mit dem Sufismus. Die eindrucksvollsten Lehrer waren für mich bei all diesen Studien jedoch die Indianer. Die Indianer taten mir den Durchgang auf, damit mein gesamtes spirituelles Wachstum stattfinden konnte. Sie sind in meinem Leben ein sehr machtvoller Einfluss gewesen. Aber das ist wieder eine andere Geschichte, und einiges davon werde ich noch erzählen, wenn es angebracht ist.
Sämtliche Weltreligionen sprechen von ein und derselben Wirklichkeit. Sie haben unterschiedliche Worte, unterschiedliche Vorstellungen und Konzepte, aber es gibt wirklich nur eine einzige Wirklichkeit und nur einen Großen Geist, der durch alles Leben wandert. Es mag unterschiedliche Techniken geben, um andere Bewusstseinszustände zu erreichen, aber nur einer ist real, und wenn du dort bist, weißt du es. Was man es auch nennen mag – du kannst ihm unterschiedliche Namen geben – es ist immer dasselbe.
*Textauszüge aus dem Buch »Die Blume des Lebens - Teil 1« von Drunvalo Melchizedek. Mit freundlicher Genehmigung des KOHA-Verlag GmbH, Burgrain. In unserem ONLINE - SHOP bestellbar.